Baueingabe eingereicht !!!

Das Jahresziel für unser Zentrum "Bienen-Werte" ist erreicht. Noch vor dem Jahreswechsel haben wir das Baugesuch für unsere Bienenhäuser und die Beschriftung des Zentrums bei der Gemeinde Mörschwil eingereicht. Fleissige Hände haben die Bauvisiere bereits gestellt. Die Planung läuft auf Hochtouren und die Materialien sind bestellt, so dass im Frühling die Bienenhäuser aufgestellt werden können....

Didaktisches Zentrum für Bienen-Werte

Wir suchen Helfer und Spender für diese Idee .... bitte melden Sie sich bei einem Vorstandsmitglied wenn Sie uns unterstützen können.

Spenderkonto Didaktisches Zentrum Bienen-Werte:  Konto bei der SGKB       PC 90-219-8  CH17 0078 1021 4397 3200 0   zG Bienenzüchterverein St.Gallen und Umgebung, Didaktisches Zentrum

Vereinskonto PC 85-128837-1 Bienenzüchterverein St.Gallen und Umgebung  CH74 0900 0000 8512 8837 1 

wir danken für jeden Beitrag

Bildlegende: (von links)

Othmar Schmid, Bienenberater; Dietmar Hiltebrand, Zuchtberater; Jeanette Wick, Rektorin; Florin Rupper, Präsident Stiftungsrat; Pater Piotr Zaba, Hausoberer; Otto Hugentobler, Präsident Bienenzüchterverein

 

 

Didaktisches Zentrum Bienen-Werte soll im Gymnasium Untere Waid entstehen

 

Im Raum St. Gallen entsteht ein „Didaktisches Zentrum für Bienenwerte“. Das vom Bienenzüchterverein St. Gallen und Umgebung modern ausgestattete Bienenzentrum soll  Präsentation und Bildung verbinden. Die neue Ausstellung wird lehrreiche Einblicke in die Welt der Bienen bieten. Mittels Workshops und Schulungen sollen Themen wie Bestäubungszusammenhänge, Apitherapie und Imkerwissen angegangen werden.

 

Am Standort Gymnasium Untere Waid soll, sofern die Finanzierung gesichert werden kann, bis Sommer 2018 ein „Didaktisches Zentrum für Bienenwerte“ entstehen. Die Salettiner Pater, Gründergemeinschaft der Schule Untere Waid und der Stiftungsrat mit der Schulleitung des Gymnasium stellen die Ausstellungs-räumlichkeiten und den nötigen Aussenplatz für Bienenvölker zur Verfügung. Der Bienenzüchterverein konzipiert, erstellt und betreibt dieses Zentrum für Bienen-Werte. Die St. Galler Kantonalbank unterstützt das Projekt im Rahmen ihres hundertfünfzigjährigen Jubiläums mit einem namhaften Beitrag.

 

Bienen sind neben Rind und Schwein als drittwichtigstes landwirtschaftliches Nutztier anerkannt. Diese Anerkennung erfolgt nicht wegen der Honigproduktion, sondern in erster Linie wegen ihrer wichtigen Rolle bei der Bestäubung unserer Nutzpflanzen. Diese Bestäubungsleistung ist 9/10 der Wertschöpfung der Bienen welche in der Schweiz nicht entschädigt wird und dient der Allgemeinheit. Angesichts des wachsenden Interesses der breiten Öffentlichkeit für die ökologischen Zusammenhänge und der Abhängigkeit von Biene, Natur und Mensch, möchte diesem der Bienenzüchterverein St. Gallen und Umgebung mit einer permanenten Ausstellung, Kursen und Veranstaltungen Rechnung tragen. Die Infrastruktur ist für Schulen und Vereine, aber auch für Firmen bestens geeignet sich mit diesen Themen auseinander zu setzen. Um auch den Einblick in ein Bienenvolk zu ermöglichen, wird beim ideal gelegenen Biotop ein Bienenstand eingerichtet und betrieben. Das neue Zentrum soll auch der Grund-Ausbildung neuer Imker und Imkerinnen sowie deren monatlichen Weiterbildung dienen.

 

Wie die sehr intensiv besuchte Bienenausstellung 2013 zum 150jährigen Jubiläum des Vereins im Botanischen Garten St. Gallen zeigte, ist das Bedürfnis von Schulen und Gruppen gross zusätzliches Anschuungsmaterial und Einblicke zu haben und der gewählte Standort ist zudem mit dem ÖV leicht erreichbar. Das Gymnasium Untere Waid unterstützt das Vorhaben tatkräftig mit den Schülern im Rahmen der „Praxiswoche Natur“ in diesem September.

 

Die Salettiner Pater, der Stiftungsrat und die Schulleitung des Gymnasiums Untere Waid sowie der Bienenzüchterverein St. Gallen und Umgebung freuen sich bereits heute - wenn das Projekt finanziert werden kann - auf ein modernes Zentrum für Bienen-Werte. Mit einem Einweihungsfest soll das „Didaktische Zentrum für Bienenwerte“ im Sommer  2018 (vorgesehen Sa 8.9.18) den Betrieb aufnehmen.

 

Projektbeschrieb

Mit einer permanenten Ausstellung in der Stadt St.Gallen oder in einer Gemeinde des Vereinsgebietes über "Bienen-Werte für Menschen, Tiere und Pflanzen" soll die Möglichkeit geboten werden ohne grossen wiederkehrenden Aufwand aber mit professionellen Unterlagen und Objekten diese Zusammenhänge auf zu zeigen.

In dieser Ausstellung können Gruppen, Schulen, Vereine in das Thema eingeführt werden oder Teilaspekte bearbeitet werden. Je nach Raumsituation sollen auch Kurse im Gebiet der Nachhaltigkeit durchgeführt werden. Dieser Ort kann auch genutzt werden für die Aus- und Weiterbildung der Imkerinnen und Imker

Nur wer die Zusammenhänge kennt, handelt auch richtig. Diese Aufgabe wird im Bereich Natur und Umwelt versus Nutzung und Gefahren immer bleiben, wie die Auseinandersetzung über Neonikotinoide-, Streptomycinanwendung und Varroabekämpfung zeigen.

Nutzen

Eine Verhaltensänderung kann nur durch Verstehen der Zusammenhänge (oder durch Gesetze) erreicht werden. Die Bestäubungsleistung der Bienen und Insekten hängt auch von der geografischen Region, dem Landschaftstyp, den Wetterbedingungen und dem Blütenangebot ab. Der Frucht- und Samenansatz von Kulturpflanzen scheint sich mit zunehmender Vielfalt der blütenbesuchenden Insekten zu erhöhen. So ist der wichtigste Garant für eine sichere Bestäubung der Pflanzen ein gesunder Honigbienenbestand in Kombination mit arten- und individuenreichen Gemeinschaften von Wildbienen und anderen Wildbestäubern. Um den Fortbestand dieser Insekten sichern zu können ist ein kontiunierliches Blütenangebot über die gesamte Vegetationszeit von März bis Oktober sicher zu stellen, was aber vom Menschen erkannt werden muss. Die Blütenmenge bestimmt die Fortpflanzungsleistung der Insekten massgeblich mit. Auch wichtig sind Nistplätze der Wildbienen, vegetationsarme Bodenstellen, Totholz-, Fels- und Steinstrukturen sowie ungemähte Flächen mit Stängelstrukturen und leeren Schneckenhäusern. Die maximalen Flugdistanzen zwischen Nistplatz und Nahrungsstellen liegen zwischen 100 und 1500 Metern, wobei die langen Sammeldistanzen aber mit hohen Einbussen verbunden sind. Die weit verbreitete Anwendung systemisch wirkender Insektizide bewirkt, dass Giftstoffe via Nektar und Pollen unkontrolliert weitergegeben werden. Neue Untersuchungen zeigen, dass die Immunabwehr durch Pestizide vermindert wird.

Aufklärung fördert sinnvoller Umgang und überlegtes Handeln in der Landwirtschaft und im privaten Garten und verbessert die handlungswiese jedes Einzelnen.

Kosten und Finanzierung

Die Finanzierung der Fremdkosten soll neben Eigenleistungen der Vereinsmitglieder und Insekten- / Bienenfreunde über Sponsoren, Spender, Stiftungen und öffentliche Gelder erreicht werden.

Die Ausstellung im Bot. Garten im Jahr 2013 wurde über Sponsoring und Spenden finanziert. Einige Inhalte können übernommen und aufgearbeitet werden.

Standort

Entscheidend für das Projekt ist die Standort- und Raumwahl was auch die Gesamtkosten am meisten beeinflusst. (Annahme ca ½ Mio Fr.), Diese Frage muss bis Anfang 2017 geklärt werden.  Jede Lösung in Kombination mit einer Institution ergibt wesentliche Synergien beonders im Bereiche der Schulungsräume, Infrastruktur, Wartung, Unterhalt  etc.

 

Mit der Bienenausstellung im Botanischen Garten 2013 hat der Verein bewiesen, dass er in der Lage ist, ein grosses Projekt umzusetzen. Verschiedene Gespräche haben gezeigt, dass dieses Angebot in der Ostschweiz fehlt. Der KBSG – Jubiläumsbeitrag wird die nötige Realisierungsenergie auslösen und die damit verbundene Kommunikation und Bekanntmachung auch die Restfinanzierung ermöglichen.

Auf der Begrüssungstafel am Eingang des Didaktischen Zentrums wird stehen : „Projektrealisierung dank Beitrag von Fr. 100‘000.- der SGKB im Rahmen ihres 150 Jahre Jubiläums im Jahr 2018"

Für jeden Sponsor und Geldgeber ist ein Zuschuss an dieses Zentrum daher ein nachhaltiger und langfristiger wirkender Beitrag, der eine wichtige Sache unterstützt und entsprechend mit diesem Projekt auch in Zukunft verbunden bleiben wird.

Ideenwettbewerb Kantonalbank St.Gallen

Im Jahr 2018 feiert die St.Galler Kantonalbank ihr 150jähriges Bestehen.

Zu ihrem runden Geburtstag wünscht sie sich, zusammen mit den Menschen in der Region ein Stück Zukunft mitzugestalten: Sie sucht in einem Wettbewerb nach Projekten, welche der Gesellschaft zugute kommen sowie Mut, Freude und neue Perspektiven schaffen. Ganz nach dem Jubiläumsmotto «Gemeinsam weiter wachsen – 150 Jahre schaffen Zukunft» sollen in den nächsten drei Jahren rund 30 Projekte gefördert werden, welche die Lebensqualität der Region mit nachhaltiger Wirkung erhöhen und die sich mit einem ehrenamtlichen Engagement umsetzen lassen.

Als regional verwurzelte Universalbank berät und betreut die St.Galler Kantonalbank seit 1868 Privat- und Geschäftskunden rund ums Geld. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag an die wirtschaftliche Entwicklung der Kantone St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden. Zudem übernimmt sie seit je her Verantwortung weit über die eigentlichen Aufgaben der Bank hinaus. Im Sinne dieser Tradition will sie zu ihrem 150-jährigen Bestehen die Menschen in ihrer Marktregion unterstützen, für die Zukunft neue Impulse zu setzen – mutig, lustvoll und mit viel Herz.

Presseartikel